iPhone App für Datenschutzbeauftragte ...

... bzw. Interessierte am Thema Datenschutz kostenlos im App-Store erhältlich.

Das Institut für IT-Recht (IITR) hat heute eine iPhone-App veröffentlicht, in der die wichtigsten Gesetze zum Datenschutz, die Kontaktdaten der Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder, notwendiges Knowhow und Grundlagen des Datenschutzes sowie div. Checklisten für Datenschutzbeauftagte (zum Kauf und Download) integriert sind. Die Informationen sind verlinkt und werden im Browser geöffnet. Das macht das Handling etwas schwierig, die Idee ist jedoch gut.
Ein wirkliches Werkzeug für Datenschutzbeauftragte ist die App sicher nicht und kann es auch nicht sein, aber um mal schnell etwas nachzusehen ist diese App allemal geeignet und vermutlich soll sie sowieso eher auf die Herausgeber aufmerksam machen und diesen Zweck erfüllt sie in der Tat gut.
Für Interessierte geht es
hier lang.

Gewaltfreie Kommunikation im Arbeitsalltag

Haben Sie sich heute schon über jemanden geärgert?

Ja? Sind Sie sicher, dass Sie die Situation adäquat erfasst haben?
Denn meist steckt hinter dem Ärger über andere der Ärger über sich selbst, weil man nich tseinen Bedürfnissen adäquat gehandelt hat.

Machen Sie einfach folgenden Test, dafür brauchen Sie ca. 10 Min. Zeit und Ruhe:
1. Rufen Sie sich die Situation noch einmal in Erinnerung. (Am Besten geht das, wenn Sie kurz die Augen schließen und sich die Situation vergegenwärtigen.)

2. Was genau "beobachten" Sie? (Beobachten meint: was hören, sehen, riechen, schmecken Sie?)
Trennen Sie genau zwischen Beobachtung und Bewertung!

3. Was fühlen Sie bei der Beobachtung? (Fühlen meint: Echte Gefühle! Ich fühle mich nicht ernst genommen, ist z. B. kein "echtes" Gefühl. Aber ich fühle mich klein oder hilflos, wäre vielleicht ein adäquates Gefühl.)

4. Was bräuchten Sie, damit sie sich besser fühlen? (Aus Gefühlen erwachsen Bedürfnisse. Z. B. ich bräuchte mehr Zeit um mir Gedanken zu dem zu machen was gerade gesagt wurde/verlangt wurde.)

5. Formulieren Sie jetzt Ihr Bedürfnis als Bitte an ihr (imaginäres Gegenüber). Z. B. "Ich würde gerne nachher noch einmal mit Ihnen darüber reden. Lassen Sie mir ein bisschen Zeit zum nachdenken."

6. Können Sie jetzt eine Veränderung bei sich feststellen? Ja? Erleichterung, keine Verärgerung mehr? Das ist gut, denn jetzt haben Sie die Situation entsprechend Ihrem Bedürfnis gelöst. Auch wenn das Bedürfnis nicht erfüllt wurde, aber Sie haben es erkannt und das hilft Ihnen beim nächsten Mal in ähnlicher Situation weiter.

Merken Sie sich diese Schritte für die nächste Situation, versuchen Sie in der Situation Bewertung von Beobachtung zu trennen und spüren SIe Ihren Gefühlen bei der Beobachtung nach, so erkennen Sie ihr Bedürfnis und können es auch äußern.

Mit ein bisschen Übung geht das ganz gut und Sie müssen sich nicht mehr soviel über jemanden ärgern, denn meist ärgern Sie sich dabei über sich selbst und dabei geht es Ihnen nicht gut.

Wenn Sie den Test gemacht haben, würde ich mich über ein Feedback per E-Mail freuen.

Ich wünsche Ihnen noch eine angenehme und ärgerfreie Zeit.

P.S.: Mehr zu Gewaltfreie Kommunikation sowie Übungen dazu lernen Sie auf dem eintägigen
Workshop: Gewaltfreie Kommunikation im Arbeitsalltag

Neue Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ...

... seit Anfang November in Kraft!

"Die Neufassung der GEfStoffV wurde besonders deshalb erforderlich, um sie der EG-CLP-Verordnung anzupassen, die seit Januar 2009 gilt. Durch diese Verordnung wird die Einstufung, Kennzeich¬nung und Verpackung (Classification, Labelling and Packaging) von Stoffen und Gemi¬schen in der Europäischen Union in Einklang mit dem auf UN-Ebene erarbeiteten Global Harmonisierten System (GHS) neu geregelt.

Dies machte eine Anpassung des bisher auf der Kennzeichnung aufbauenden abgestuften Schutzmaßnahmenkonzepts der GefStoffV erforderlich. Mit der vorliegenden Verordnung wird die Abstufung zwar beibehalten, jedoch stärker an die Gefährdungsbeurteilung angebunden.
Ebenso waren Änderungen der GefStoffV auf Grund der EG-REACH-Verordnung erforder-lich, weil ab dem 1.6.2009 Beschränkungen von Stoffen, Gemischen und Erzeugnissen über die EG-REACH-Verordnung EU-weit verbindlich geregelt sind.

Auch erkannten der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS), die Vollzugsbehörden der Länder und die Berufsgenossenschaften weiteren Anpassungsbedarf bei der GefStoffV. Die von diesen Beteiligten vorgetragenen praxisorientierten Vorschläge wurden bei der Ausarbeitung der Verordnung berücksichtigt." (Aus: Arbeit und Gesundheit online)

Lesen Sie
hier mehr dazu.

Cloud Computing wird in KMU ...

... immer beliebter.

Aber wie steht es mit der Datensicherheit? Insbesondere, wenn der Server des Anbieters im Ausland steht bzw. der Standort nicht bekannt ist?

Damit Sie beim Cloud Computing nicht aus allen "Wolken" fallen, wurde von 13 europäischen Partnern aus Wissenschaft und Industrie das Projekt "Trustworthy Clouds" (kurz: TClouds) gestartet.

Das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) arbeitet in diesem Projekt mit und wird " ... die rechtlichen Fragenkomplexe analysieren und die technische Umsetzung von Datenschutz- und Datensicherheitsanforderungen evaluieren."

Mehr zu diesem Projekt erfahren sie auf der
Website des ULD oder direkt auf der Projektwebsite von TClouds

Wer ist für den Datenschutz ...

... von personenbezogenen Daten zuständig, wenn es um privatwirtschaftliche Unternehmen geht?

Die
Zuständigkeit für den Datenschutz in der Privatwirtschaft (nicht-öffentliche Stellen) ist grundsätzlich im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt.

§ 1 Abs. 2, Ziff. 3
"Dieses Gesetz gilt für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch
...
3. nicht-öffentliche Stellen, soweit sie die Daten unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen verarbeiten, nutzen oder dafür erheben oder die Daten in oder aus nicht automatisierten Dateien verarbeiten , nutzen oder dafür erheben, es sei denn, die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung der Daten erfolgt ausschließlich für persönliche oder familiäre Tätigkeiten."

Für
nicht-öffentliche Stellen (Unternehmen, Vereine etc.) ist also grundsätzlich der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit zuständig.
In einigen Landesdatenschutzgesezten wird die Zuständigkeit auf den jeweiligen Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit des Bundeslandes übertragen, in dem dem die nicht-öffentliche Stelle ihren Sitz (Eintragung in das HR bzw. Firmensitz) hat.

In Berlin ist z. B. der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit gem. § 33 Berliner Datenschutz Gesetz (BlnDSG) Aufsichtsbehörde (gem. BDSG) für nicht-öffentliche Stellen.
Also auch zuständig für
Beschwerden von Bürgern, die sich, von Unternehmen, in ihrer Informationsfreiheit beeinträchtigt fühlen.




Messen, Ausstellungen und Märkte in Berlin ...

... dazu bietet die IHK-Berlin eine komplette Übersicht bis Ende März 2011.

Egal ob Essen, Trinken, Reisen, Musik, Mode alle Termine übersichtlich angeordnet und dargestellt.

Hier können Sie die Übersicht als PDF herunterladen.

Studie zu Belastungen durch Multitasking ...

... und Arbeitsunterbrechungen von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Moderne Technik macht es möglich, mehrere Aufgaben parallel zu bearbeiten. Doch Befragungen unter Erwerbstätigen zeigen, dass sich viele Beschäftigte durch Unterbrechungen oder Multitasking belastet fühlen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fasst in einem Bericht den Stand der Forschung zusammen und präsentiert ein Modell, das die wichtigsten Einflussfaktoren auf das Erleben von Stress in Zusammenhang mit Unterbrechungen und Multitasking darstellt. Der Bericht wendet sich vornehmlich an ein Fachpublikum.
Zum Bericht geht es hier lang:
Studie gibt Überblick über Multitasking und Arbeitsunterbrechungen