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Projekt: Anstoß

Eine Gruppe erregt immer Misstrauen, wenn diese Gruppe aus Männern besteht und diese Gruppe auch noch alkoholische Getränke konsumiert dann richtet der "Normalbürger" verstärkt seinen Blick darauf und nimmt Anstoß an dem Verhalten.
Öffentlich
e Plätze waren schon immer Sammelpunkte unterschiedlicher Gruppen man ging zum einkaufen, traf sich auf einen Plausch, tauschte Neuigkeiten aus oder zog einfach über den Nachbarn her, man bekam auch einen Anstoß zu neuen Gedanken.
Wenn sich aber eine Gruppe Männer täglich trifft, ein bis fünf Bier trinkt, die auch noch preiswert bei "Plus" erworben werden können, dann erregt das eine außerordentliche Aufmerksamkeit, es wirkt anstößig.
Geschäftsleute beschweren dich über Umsatzrückgang, Eltern befürchten einen negativen Einfluss auf ihre Kinder und überhaupt passt dieses Verhalten nicht zu den Verhaltensnormen.
Es wurde auch schon was dagegen getan: Sitzbänke abmontiert, Blumenkübel entfernt. Nun sieht der Platz öde aus, aber die störende Gruppe ist weg - jedenfalls eine gewisse Zeit.
Das Problem wurde verdrängt, aber nicht gelöst!
Anstöße zu einer Lösung gab es einige keiner davon hat wirklich was in Gang gesetzt.

Wie kann eine solche Situation so geklärt werden, dass alle Nutzer des Platzes mit der Regelung zufrieden sind?
Wie gelingt es unterschiedliche Interessen so zu moderieren, dass ein Konsens entsteht?
Wie können unterschiedliche Sozialformen miteinander in Einklang gebracht werden?


hartmanncoaching.de ist vom Stadtteilmanagement Falkenhagenerfeld-Ost und von Mediationszentrum-Berlin e.V. beauftagt worden, eine "stadtteilverträgliche" Lösung zu erarbeiten. So wurde das Projekt: Anstoß initiiert.
Das Projekt:
Anstoß will möglichst viele Nutzer des Platzes zu einem Austausch anregen, einem Austausch darüber, wie das Zusammenleben im öffentlichen Raum so gestaltet werden kann, dass möglichst Viele zufrieden damit leben können.

Demnächst mehr dazu!