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Weihnachten 2008 (II) ...

... platzt demnächst in Ihren Terminkalender wie ein zerstochener Luftballon.
Obwohl man annehmen sollte, dass gerade dieses Datum allen Mitmenschen geläufig ist, hat man häufig den Eindruck als seien viele Zeitgenossen/-innen davon überrascht worden; von Planung weit und breit nichts zu sehen.

Aber nicht mit uns!
Beginnen Sie jetzt mit der Planung Ihrer internen und externen Weihnachtsaktivitäten.

Wenn Sie an die Tradition einer betrieblichen Weihnachtsfeier anknüpfen wollen, dann könnten Sie z. B. damit anfangen, sich einen Überblick über die Weihnachtsfeiern der zurückliegenden Jahre zu verschaffen.
Häufig gelangt man kurz vor oder kurz nach einer Weihnachtsfeier zu Erkenntnissen, die man beim nächsten Mal berücksichtigen will aber nicht notiert hat oder die Notizen dazu sind weg. Dies können sowohl positive als auch negative Aspekte sein.

Deshalb mein Vorschlag:

Legen Sie sich zunächst eine Datei (Word oder ähnliches) an, in der Sie positives und negatives rund um die Weihnachtsfeiern der letzten zwei oder drei Jahre notieren.

Leitfragen dazu:

1. Wie kamen die bisherigen Weihnachtsfeiern bei der Belegschaft an?
- Welche Kritik war zu hören?
- Gab es Pannen?
- Welches Lob wurde geäußert?
- Gab es Alternativvorschläge bzw. -vorstellungen?

2. Wie hat sich Ihre Belegschaft in den zurückliegenden Jahren entwickelt?
- Hat sich die Belegschaft verjüngt?
- Sind neu andere Kulturen dazu gekommen?

3. Welche anderen Entwicklungen können eine Rolle bei den Überlegungen spielen?
- besonders positive Geschäftsentwicklung;
- besonders negative Geschäftsentwicklung;
- gute/schlechte Aussichten für die Zukunft;

3. Was hat sich gastronomisch in den letzten Jahren in Ihrer Stadt verändert?
- Welche Restaurants sind "angesagt"?
- Welche Restaurants bieten spezielle Events?

4. Welche speziellen Weihnachtsevents gibt es sonst noch?/Was wären Alternativen?
- Dampferfahrten;
- Arrangements auf dem Lande oder so;
- sonstige Gemeinschaftsaktivitäten;

Sie können auch grundsätzlich ihre persönlichen negativen und positiven Aspekte einer betrieblichen Weihnachtsfeier auflisten. Das hilft, sich die eigene Position noch einmal zu verdeutlichen.
Weihnachtsfeiern, die von der Leitungsebenen nur durchgeführt werden, weil "das schon immer so gemacht wurde", verkommen zu einer ungeliebten Pflichtveranstaltung und das merken die Mitarbeiter.
Sollten Sie zu der Einschätzung kommen, dass die traditionelle betriebliche Weihnachtsfeier nicht mehr angemessen ist, dann haben Sie jetzt noch Zeit andere Ideen zu generieren und zu kommunizieren.


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