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Workshops unterscheiden ...

... sich grundsätzlich von Besprechungen, Seminaren, Schulungen o. ä.
Wer zu einem Workshop eingeladen wird hat die Vorstellung (oder sollte sie zumindest haben), dass hier was erarbeitet wird, dass also auch seine Mitarbeit gefordert und gewünscht ist.
Diese Mitarbeit aller Beteiligten muss allerdings sorgfältig geplant und organisiert werden.
Die wichtigste Aufgabe kommt bei der Durchführung eines Workshops dem "Moderator" zu.
Der Moderator muss dafür sorgen, dass alle die Gelegenheit erhalten sich produktiv einzubringen und am Thema mitzuarbeiten.
Deshalb ist der Moderator "unparteiisch", er ist für den Prozess (Ablauf des Workshops) verantwortlich, für das Ergebnis sind alle Beteiligten zuständig.
Die Moderation eines Workshops kann von einer Führungskraft, eines Mitarbeiters eines anderen Bereichs oder von externen übernommen werden. Wichtig ist in jedem Falle, dass der Moderator die Grundlagen einer Moderation kennt und anwenden kann.
Damit der Moderator den Prozess ziel- und ergebnisorientiert moderieren kann, haben sich einige Regeln bewährt, die zu Beginn des Workshops vorgestellt und miteinander vereinbart werden.

Workshop-Regeln

1. Die Teilnehmer arbeiten gleichberechtigt zusammen.
2. Probleme und Störungen haben Vorrang und werden offen besprochen.
3. Diskussionsbeiträge orientieren sich am Thema und sind so kurz wie möglich zu halten.
4. Es gibt keine "dummen Fragen" sondern nur Fragen.
5. Unterschiedliche Meinungen sind willkommen und werden respektiert.
6. Entscheidungen werden im Konsens gefällt.
7. Die Workshop-Ergebnisse werden von allen Beteiligten gemeinsam nach außen vertreten.
8. Alle Informationen unterliegen der Schweigepflicht.
9. Diskussionsergebnisse werden gemeinsam festgestellt.
10. Der Moderator wird in seiner Arbeit unterstützt und respektiert.



Zu Beginn es Workshops sollten auch so genannte "Killer-Phrasen" deutlich sichtbar angeschrieben und während des Workshops unterbunden werden.

"Killer-Phrasen" können sein:

- Das haben wir doch schon alles probiert.
- Das haben wir bisher schon so gemacht.
- Das bringt doch sowieso nichts.
- Da müssen erstmal ein paar andere Sachen gemacht werden.
- Da spielen die anderen doch gar nicht mit.
usw.

Und nun viel Spaß und Erfolg bei Ihrem nächsten Workshop.