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Krisenstimmung ...

... verschlechtert das Betriebsklima.

Besonders in Krisensituationen sind Führungskräfte gefordert, die ihren Mitar-beitern die Angst vor Arbeitsplatzverlust und die Unsicherheit über die wirt-schaftliche Lage des Unternehmens nehmen und Zukunftsperspektiven eröffnen.
Selbst in Unternehmen, in denen aktuell weder Arbeitsplatzabbau ansteht noch Auftragseinbrüche zu verzeichnen sind, führt die allgemeine Krisenstimmung zur Verschlechterung des Betriebsklimas.

Mitarbeiter bringen sich "in Stellung", sie wollen ihren Arbeitsplatz behalten und der "Flurfunk" fängt an zu summen.

Angst ist ein schlechter Ratgeber und ein noch schlechterer Motivator.
Wer Angst hat verliert seine Leichtigkeit und seine Kreativität; Kollegialität und Teamgeist gehen verloren; jeder ist sich selbst der nächste. Der wirtschafltichen Krise folgt die Identitätskrise, die Übereinstimmung und Identifizierung mit den Unternehmenszielen geraten aus dem Blick und das wirkt sich auf die Produkti-vität aus.
Von der Unternehmensführung und den Führungskräften müssen jetzt Signale kommen, die Mut machen und Zukunftsperspektiven aufzeigen. Gerade in Krisenzeiten zeigen sich die Führungsqualitäten. Bei gutem Wetter kann (fast) jeder ein Schiff auf Kurs halten - bei Sturm, sind andere Führungsqualitäten gefragt.

Wer seine Mitarbeiter frühzeitig und offen über die aktuelle Unternehmens-situation informiert schafft Transparenz und baut so schlechter Stimmung vor, verhindert Mobbing, bevor es entsteht, schafft Vertrauen und legt so die Basis für die Aufgaben nach der Krise. Bleiben Sie dabei aber "ehrlich" - Augen-wischerei und Schönfärberei hilft niemandem.

Führungskräfte sollten daher jetzt anstehende oder zusätzliche Mitarbeitergespräche führen, sie sollten zeigen, dass Unternehmensleitung und Führungskräfte das Schiff auf Kurs halten, auch wenn es zur Zeit hohe See gibt.

Sagen Sie Ihren Mitarbeitern, welchen Beitrag sie leisten können, um Unternehmensleitung und Führungskräfte bei der Krisen-bewältigung aktiv zu unterstützen.
Prüfen Sie, welche Möglichkeiten Sie haben, antizyklisch zu handeln.

So könnten z. B. notwendige Qualifizierungsmaßnahmen, die bisher aus Zeitmangel und/oder geringer personeller Ressourcen unterblieben, jetzt durchgeführt werden.

So nutzen Sie die Krise zur Vorbereitung auf künftige Aufgaben und zeigen den Mitarbeitern, dass sie perspektivisch denken und handeln und dass Sie jetzt und in Zukunft auf ihre Mitarbeiter bauen.
Vor allem aber zeigen Sie, dass sie selbst Vertrauen in die Zukunft haben.



Es gibt mehrere Optionen eine Krise zu meistern, eine davon ist:

Die Krise als Chance zu begreifen.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Mut bei der Krisenbewältigung,