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Jan 2009

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Der Schöneberger Hemdenladen ...

Schöneberger Hemdenladen

... Shirts, die schön machen.



Lob und Wertschätzung ...

... sind wesentliche Stützen der Mitarbeiterführung.

In vielen Untersuchen jedoch wird immer wieder eins deutlich: In deutschen Unternehmen wird zu wenig und zu selten gelobt!
Und dies betrifft nicht nur die Mitarbeiter, auch Führungskräfte bemängeln, dass ihre Arbeit zu wenig Anerkennung findet und das sie persönlich zu wenig Wertschätzung erfahren.
Ein Beispiel von vielen, ist die Hewitt Studie aus 2008: [>>]

Diese Meldungen zeigen mir immer, dass die Anerkennungskultur in Unternehmen verbessert werden könnte.
Allerdings liegt es sehr oft auch an den einzelnen Führungskräften, die es schlicht aus Unvermögen versäumen, ihre MItarbeiter zu loben bzw. ihnen die notwendige Anerkennung und Wertschätzung zu teil werden zu lassen.
Mit Unvermögen meine ich hier, dass es kulturelle Hintergründe gibt, die Loben und Anerkennung erschweren.

     Wir Deutsche gelten als Perfektionisten und so sehen wir uns häufig auch selbst.
     Wo aber alles perfekt sein muss, kann das jeweilige Ergebnis nicht des Lobes und der      Anerkennung würdig sein, denn es geht ja noch perfekter. Oder?

     Die Schwaben behaupten gerne von sich: Wir können alles außer hochdeutsch! Aber loben      können sie auch nicht:"Net g'schimpft is g'lobt gnua ...".
     Diese Aussage kann für die "schlechte" Lobkultur in Deutschland generell stehen. Sie bedeutet      nichts anderes, als dass Lob und Anerkennung "automatisch" erfolgen, wohin gegen Kritik      deutlich gesagt werden muss.

     Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
     
Soll heißen, ein Lob sollte nicht verfrüht ausgedrückt werden, es könnte ja noch viel passieren,      das des Lobes nicht wert ist.
     Wann aber ist der Tag vorüber und der Abend gekommen? Wann also darf oder besser kann ich      Mitarbeiter loben? Nie! Oder?

     Es gibt eine gewisse Scheu davor, jemanden zu loben.
     
Führungskräfte können häufig gut konstruktive Kritik äußern. Kritik also, die auch angenommen      wird. Wenn Sie jedoch, in der direkten Kommunikation, ein Lob oder eine Anerkennung      aussprechen sollen, geraten sie ins Stocken und sind kaum noch zu verstehen.

Loben, wertschätzen und anerkennen, kann gelernt werden. Vieles im Arbeitsalltag verdient Lob, Wertschätzung und Anerkennung.

Jeder Mensch braucht Lob, Anerkennung und Wertschätzung zur Stärkung seines Selbstwertgefühls. In Unternehmen, in denen Lob und Wertschätzung zur Unternehmenskultur gehören, lässt sich eine deutlich bessere Leistungsbereitschaft erkennen und ein deutlich niedrigerer Krankenstand verzeichnen. Aber auch die Verbundenheit und die Loyalität zum Unternehmen wird gestärkt.

Wer gerne einmal Lob, Anerkennung und Wertschätzung für einen Menschen zum Ausdruck bringen will, kann das ab sofort auch im Internet tun: lob-und-wertschaetzung.de bietet dafür vielfältige Möglichkeiten.

Krisenstimmung ...

... verschlechtert das Betriebsklima.

Besonders in Krisensituationen sind Führungskräfte gefordert, die ihren Mitar-beitern die Angst vor Arbeitsplatzverlust und die Unsicherheit über die wirt-schaftliche Lage des Unternehmens nehmen und Zukunftsperspektiven eröffnen.
Selbst in Unternehmen, in denen aktuell weder Arbeitsplatzabbau ansteht noch Auftragseinbrüche zu verzeichnen sind, führt die allgemeine Krisenstimmung zur Verschlechterung des Betriebsklimas.

Mitarbeiter bringen sich "in Stellung", sie wollen ihren Arbeitsplatz behalten und der "Flurfunk" fängt an zu summen.

Angst ist ein schlechter Ratgeber und ein noch schlechterer Motivator.
Wer Angst hat verliert seine Leichtigkeit und seine Kreativität; Kollegialität und Teamgeist gehen verloren; jeder ist sich selbst der nächste. Der wirtschafltichen Krise folgt die Identitätskrise, die Übereinstimmung und Identifizierung mit den Unternehmenszielen geraten aus dem Blick und das wirkt sich auf die Produkti-vität aus.
Von der Unternehmensführung und den Führungskräften müssen jetzt Signale kommen, die Mut machen und Zukunftsperspektiven aufzeigen. Gerade in Krisenzeiten zeigen sich die Führungsqualitäten. Bei gutem Wetter kann (fast) jeder ein Schiff auf Kurs halten - bei Sturm, sind andere Führungsqualitäten gefragt.

Wer seine Mitarbeiter frühzeitig und offen über die aktuelle Unternehmens-situation informiert schafft Transparenz und baut so schlechter Stimmung vor, verhindert Mobbing, bevor es entsteht, schafft Vertrauen und legt so die Basis für die Aufgaben nach der Krise. Bleiben Sie dabei aber "ehrlich" - Augen-wischerei und Schönfärberei hilft niemandem.

Führungskräfte sollten daher jetzt anstehende oder zusätzliche Mitarbeitergespräche führen, sie sollten zeigen, dass Unternehmensleitung und Führungskräfte das Schiff auf Kurs halten, auch wenn es zur Zeit hohe See gibt.

Sagen Sie Ihren Mitarbeitern, welchen Beitrag sie leisten können, um Unternehmensleitung und Führungskräfte bei der Krisen-bewältigung aktiv zu unterstützen.
Prüfen Sie, welche Möglichkeiten Sie haben, antizyklisch zu handeln.

So könnten z. B. notwendige Qualifizierungsmaßnahmen, die bisher aus Zeitmangel und/oder geringer personeller Ressourcen unterblieben, jetzt durchgeführt werden.

So nutzen Sie die Krise zur Vorbereitung auf künftige Aufgaben und zeigen den Mitarbeitern, dass sie perspektivisch denken und handeln und dass Sie jetzt und in Zukunft auf ihre Mitarbeiter bauen.
Vor allem aber zeigen Sie, dass sie selbst Vertrauen in die Zukunft haben.



Es gibt mehrere Optionen eine Krise zu meistern, eine davon ist:

Die Krise als Chance zu begreifen.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Mut bei der Krisenbewältigung,

Interessante Workshops im Januar 2009 ...

... am 13.01.2009 Workshop: Bewerbung & Co

... am 16.01.2009 Eintgige SCC/VCA-Schulung und Prüfung

... am 20./21.01.2009 Workshop: Mitarbeitergespräch - Wertschätzung und konstruktive Kritik

... am 30./31.01.2009 Workshop: Mitarbeitergespräch - Wertschätzung und konstruktive Kritik


Ein erfolgreiches und spannendes neues Jahr ...

... wünsche ich allen Freunden und Geschäftsfreunden.

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