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Nov 2009

Konfliktlotsen* an Schulen ...

... sind ja nichts neues mehr.
Das Konzept der Konfliktlotsen funktioniert an den Schulen (bei denen es eingeführt ist) sehr gut.

Egal ob Grundschulen oder Oberschulen, die Schüler, die Konfliktlotsen sind berichten eigentlich nur positives.

Die Akzeptanz ist relativ hoch, d. h. die Konfliktlotsen werden von den anderen Schülern bei Streitigkeiten gerne dazu geholt. So lernen Schüler voneinander besser mit Konflikten umzugehen und bei Streitigkeiten die erst gar nicht zu ballen.

Denn: Mit geballten Fäusten, kann man keine Hände schütteln.

Das ist etwas, das die Schüler bei der Ausbildung zum Konfliktlotsen von Anfang an lernen:
Dass es immer besser ist, Konflikte durch miteinander reden als durch zuschlagen zu lösen. Und das können Sie durch ihre Arbeit Mitschülern sehr gut zeigen.

Brücken bauen - statt Barrikaden errichten

BrŸcke
hartmanncoaching.de wird im nächsten Jahr wieder Konfliktlotsen im Land Brandenburg an Grund- und Oberschulen ausbilden.

Ich freue mich schon jetzt auf das Projekt, weil die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch eine Menge Freude bringt.

Aber nun steht erstmal die Konzeptentwicklung an.
Auch wenn man schon mehrere Ausbildungen durchgeführt hat, kann man ein Konzept nicht einfach 1:1 weiter anwenden. Es muss auf die Schule und die Schülergruppe, die teilnimmt, genauso abgestimmt werden, wie es zeitlich auf die jeweiligen Bedingungen abgestimmt werden muss.

Ich denke, dass das Konzept Mitte Dezember vorliegt und mit den Schulen besprochen werden kann.

Wer generell etwas zu der Konfliktlotsenarbeit wissen will ist
hier >> richtig.

Wenn Sie,
als Lehrer/in oder als Eltern, Fragen zu der Konfliktlotsenausbildung haben oder eine Ausbildung von Konfliktlotsen an ihrer Schule/der Schule ihrer Kinder initiieren wollen und nicht genau wissen wie, rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail, ich informiere Sie gerne und stehe für Ihre Fragen zur Verfügung.

*
Der Begriff "Konfliktlotse" ist ein geschützter Begriff © by Andrea Budde,Köln



Ausbildungsplätze für Hauptschüler ...

... sind Mangelware. Haupschüler gelten als schlechte Schüler, mit schlechten Zeugnissen und schlechten Manieren.

Alles schlecht, kein Ausbildungsplatz!

Doch es gibt auch Menschen, Projekte und Unternehmen, die gehen nicht nach dem äußeren Schein, sondern schauen genauer hin.

Genauer hin schaut auch die
Ausbildungsbörse von Platz-da!
Die Ausbildungsbörse ist eine gute Idee, die es lohnt erwähnt und untertützt zu werden.

Das Konzept ist ganz einfach und liest sich auf der Website der Initiative so:

qsc_greifan_200

"PLATZ DA! stellt durch seine Partner Praktikums- und Ausbildungsplätze für Hauptschüler zur Verfügung. Insbesondere möchten wir denjenigen helfen, die Talent haben, sich einbringen wollen und mit Fleiß und Beharrlichkeit ihre Zukunft in die Hand nehmen.


Und so wird's gemacht:

Die Lehrerinnen und Lehrer der Hauptschulen werden uns diejenigen Schüler nennen, die über ein gutes Sozialverhalten, besondere Leistungsbereitschaft und Zuverlässigkeit verfügen.
Diese Schüler erhalten ein PLATZ DA! Zertifikat, welches sie zukünftig ihren Bewerbungsunterlagen beifügen.
Außerdem erhalten sie den Zugang zur Ausbildungsbörse. Dort haben sie die Möglichkeit die Ausbildungsangebote zu finden und ihr Profil einzustellen.
Die Firmen, die Ihre Stellenangebote unter www.platz-da.com einstellen, werden die Bewerber mit einem PLATZ DA! Zertifikat bevorzugt behandeln und können die von den Jugendlichen eingestellten Profile zu einer direkten Auswahl geeigneter Bewerber nutzen." (Ausbildungsbörse - Die Idee)



Eine große Anzahl von Unternehmen haben Top-Ausbildungsplätze bei der Ausbildungsplatzbörse eingestellt und so die Möglichkeit geschaffen, dass junge Menschen nach der Schule nicht erst auf dem Abstellgleis landen sondern direkt ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen können.

Ich würde mich freuen, wenn viele Unternehmen aus Berlin auch Ausbildunggsplätze für engagierte Hauptschüler auf der Plattform von Platz da! einstellen würden.

Ich unterstütze Die Ausbildungsbörse von Platz da! durch dieses Logo
platzda_logo03_kl auf dieser Website.

Hier geht's zu der Ausbildungsbörse von Platz da! >>


Bewerbungstrainings für ALG Il Bezieher ...

... sowie Kurzzeitmaßnahmen bringen für die meisten, vom Arbeitsamt dazu verpflichteten, Menschen nichts.
Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Allerdings muss dabei auch gesehen werden, dass die meisten Bezieher von ALG II eher in diese Kurzzeitmaßnahmen "verschoben" werden als dass deren Relevanz für jeden einzelnen auch wirklich belegt wäre.

Die Studie besagt jedoch auch, dass die Vermittlung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Wissen eine nachhaltigere Integration in den ersten Arbeitsmarkt bewirken.
In diese Maßnahmen werden jedoch weniger ALG II-Bezieher vermittelt, als in die preiswerten Kurzzeitmaßnahmen.

Die Studie zeigt auch, dass "Training on the Job" sowie Praktika zu einer wesentlich höheren nachhaltigen Integration in den ersten Arbeitsmarkt führen.

Praktika jedoch sind rar und es ist sehr aufwendig, passende Praktikaplätze zu suchen.

Zur Studie >>

Wenn es auf Weihnachten zugeht, ...

... werden wieder alle zu Kindern.

Quer Beet durch meine gesamte Timeline bei Twitter melden sich erwachsene Menschen bei Twichtel an, damit sie beim wichteln dabei sind.

Kennen Sie wichteln? Das ist das Spiel, das häufig auf Weihnachtsfeiern durchgeführt wird. Vorher zieht jeder einen Namen und muss für diese/n Kollegin/Kollegen ein kleines Geschenk kaufen und einpacken. Auf der Weihnachtsfeier werden diese Geschenke dann ausgepackt und jede/r versucht zu erraten, von wem dieses Geschenk ist. Denn das ist der Clou des ganzen Spiels: Der Beschenkte weiß nicht von wem er beschenkt wurde.
Das kann erheiternd und witzig sein oder aber frustrierend und unangenehm und das für den Beschenkten oder den Schenkenden gleichermaßen.

Der Schenkende versucht aus den Augenwinkeln heraus festzustellen, ob sein Geschenk angekommen ist, er beobachtet, wie der Beschenkte reagiert: Freut er sich?, Hat man die richtige Wahl getroffen? oder zieht er ein Gesicht und man merkt, dass man meterweit daneben lag.

Der Beschenkte wiederum weiß, dass er beobachtet wird. Also wird er sich aufrichtig freuen, wenn es ein Geschenk ist, das ihm zusagt oder aber er wird Freude heucheln, weil er weiß, dass das erwartet wird.

Nun gibt es ja auch Zeitgenossen, die zum wichteln in die "Das-wollte-ich-schon-immer-los-werden-Kiste" greifen und den hässlichen Gartenzwerg, die dämliche Leselupe, den kitschigen Wandteller oder was diese Kiste sonst noch so bereithält, herausnehmen schön verpacken und so entsorgen.
Und es gibt die Zeitgenossen, die das wichteln als Feld der Rache begreifen. Da kann schnell mal der Kollege, der immer so starken Mundgeruch hat in den Besitz von Mundwasser und Zahnpasta, die Kollegin, die häufig nach Schweiß riecht, zu einem Stück Seife kommen und der Vorgesetzte erhält mal schnell ein Taschenbuch über gute Führung.
Treten diese Witzbolde vermehrt auf, dann ist die Weihnachtsfeier gelaufen und spätestens nach 23:00 h geht's an's Eingemachte.

Also denken Sie daran, wenn in Ihrem Kollegenkreis gewichtelt wird:
Bleiben Sie fair, überlegen Sie einen Moment länger über eine spontane Idee für ein Geschenk nach. Wichteln soll Freude bereiten, keine Häme verbreiten. Und bedenken Sie, mit der Zeit wird klar, wer wem was geschenkt hat!

Nun aber zurück zum Ausgangspunkt, Wichteln via Twitter? Wichteln via Internet? Wichteln virtuell? Wichteln 2.0?

Da wird sich mancher fragen, ob die denn noch alle Tassen im Schrank haben, die bei so was mitmachen.

Und er kann sich getrost die Obelix-Antwort geben: Die spinnen die Twitterer!

Und das macht das Ganze wieder so sympathisch. Über die Website: http://www.tichteln.de kann man sich zum twichteln anmelden und erhält am 07.12.09 den zu beschenkenden Twitterer zugeteilt. Nun kann man sich über die Timeline der Person ein bisschen informieren und herausfinden, was denn zu ihm/ihr passen würde, das ist in jedem Falle spannend und macht Spaß.
Jedenfalls denjenigen, die in virtuellen Netzwerken zu hause sind und die jeweiligen Netzwerker genauso ernst nehmen wie ihre realen Kommunikationspartner.

Das virtuelle wichteln ist für mich ein weiteres Zeichen, dass es ganz schön "menschelt" im Web 2.0 und das ist auch gut so. Und deshalb mache auch ich mit beim twichteln via Twitter.

Mehr übers
wichteln können sie hier erfahren.

Wer twittert und mehr zum
twichteln wissen möchte ist dagegen hier richtig.

Ich twittere unter
targetfinder und freue mich, wenn Sie mir folgen.

Die Informations- u. Kommunikationsindustrie ...

in der Zukunft. Die Studie "Zukunft & Zukunftsfähigkeit der deutschen Informations- und Kommunikationstechnologie" ist Teil des nationalen IT-Gipfel-Prozesses. In ihr haben mehr als 550 internationale Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in einer wissenschaftlich fundierten, international angelegten Studie nach der Delphimethode 144 Zukunftsszenarien zu thematischen Schwerpunkten der IKT und Medien für die kommenden 20 Jahren eingeschätzt und deren Relevanz bewertet.

Der Abschlussbericht der 2. Projektphase ist erschienen und gibt einen guten Überblick über die mögliche Entwicklung der IT-Entwicklung in den nächsten 20 Jahren.

Die Kernbotschaften der Delphistudie sind:

Die zunehmende Digitalisierung geht mit einer weiteren Durchdringung aller Lebensbereichemit Informations- und Kommunikationstechnologien einher und verändert unsereInformationsgesellschaft umfassend und nachhaltig.

Akzeptanz und Vertrauen der Menschen im Umgang mit IKT sind die Grundlage derEntwicklung einer modernen und offenen Informationsgesellschaft.

Leistungsfähige Kommunikationsnetze sind Voraussetzung für eine wettbewerbsfähigeInformationsgesellschaft.

Die mobile Nutzung des Internets verändert die Informationsgesellschaft und schafft neue,eigenständige Anwendungsfelder.

Die dynamische Entwicklung der IKT-Basistechnologien hat umfassende Auswirkungen auf viele Schlüsselindustrien der deutschen Wirtschaft und auf die Mediennutzung.



Eine Kurzfassung der Studie, sowie die vollständige Studie stehen
hier zum Download bereit >>

Hauptschüler fit für die Zukunft ...

... durch eine Ausbildung in der Energiebranche.

Den meisten Hauptschülern sind die Möglichkeiten eine Ausbildung in den Berufsfeldern rund um erneuerbare Energien nicht bewusst, zu diesem Schluss kommt der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Dr. Fritz Brickwedde anlässlich der Bewilligungsübergabe zu dem Projekt "Berufsoffensive Energiewende" an die Bürgerstiftung Energiewende Oberland.

In dem Projekt sollen Hauptschüler in "Praktika zu den Themenfeldern erneuerbare Energien Energieeffizienz und Energieversorgung verschiedene Berufsangebote und Ausbildungsmöglichkeiten kennen lernen."

Zwar ist das Projekt regional begrenzt (Bad Tölz-Wolfratshausen) aber sehr interessant.

Mehr dazu >>