SCC-Schulung Dok. 017 und Dok. 018 in Berlin

448136_original_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de
Am 25./26.07.2019 findet die nächste SCC-Kombi-Schulung für oper. Mitarbeiter Dok. 018 (eintägig inkl. Prüfung) und oper. Führungskräfte Dok. 017 (zweitägig inkl. Prüfung) in Berlin statt.

Nachfragen [>>]

Mehr zu SCC-Schulungen [
>>]

Weitere Termine [
>>]







TrauerMediation kann helfen...

... ungelöste Konflikte zwischen Verstorbenen und Hinterbliebenen zu klären.
Üblicherweise wird Mediation zwischen anwesenden Konfliktparteien wie Lebenspartner, Eheleute, Familienmitglieder, Freunden oder Geschäftspartnern etc. als wirksame Konfliktlösungsstrategie eingesetzt. Sie kann auch, zwischen einer anwesenden und einer abwe-senden Konfliktpartei zur Konfliktlösung eingesetzt werden.
Diese Form der Mediation ist als
Stellvertretermediation bekannt. Mediator*innen nehmen dabei stellvertretend für die abwesende Konfliktpartei, in bestimmten Phasen der Mediation, an der Mediation als "Stellvertreter" teil.

Diese Form der Mediation kann auch bei der Trauerarbeit unterstützend eingesetzt werden.
UNADJUSTEDNONRAW_thumb_8186
Die TrauerMedition vereinigt die Trauerbegleitung mit der bewussten Aussöhnung mit dem Schmerz und dem Verlust.

Trauerarbeit ist sehr häufig nicht nur die Auseinandersetzung mit dem Leid und dem Schmerz die die Hinterbliebenen zu ertragen haben.
Vielfach bedeutet der Tod eines Familienmitgliedes oder eines nahen Verwandten oder von befreundeten Menschen auch den
Verlust


der Möglichkeit, einen Streit beizulegen, einen Konflikt zu lösen oder die erfahrenen Verletzungen zu heilen
.

sF60SU%xSf2vjYuUo+S4gw_thumb_8196
Die TrauerMediation hat bei der Verarbeitung ungelöster Konflikte mit der verstorbenen Person, eine wichtige Funktion,
Weiterlesen...
weil sie für die Konfliktlösung ein sehr gutes und bewährtes Verfahren ist, kann sie für offene Konflikte nach dem Tod einer der Konfliktpartien konstruktiv eingesetzt werden.
So ist es möglich, die Interventionsmöglichkeiten der Mediation in die Trauerarbeit einzubeziehen, damit eine Konfliktlösung, eine Streitbeilegung auch dann gelingen kann, wenn die eine Konfliktpartei durch den Tod abwesend ist und nicht mehr persönlich präsent sein kann.
Vielleicht wurde eine direkte Aussöhnung zu Lebzeiten des verstorbenen Menschen "auf die lange Bank" geschoben (Wir müssten mal miteinander reden!) und nun da sie scheinbar nicht mehr möglich ist, wird dies auch als Trauma erlebt. Im familiären Umfeld ist das sehr oft anzutreffen. Die Hinterbliebenen leiden so gleich doppelt und erleben nun nicht nur den Verlust als tiefen Einschnitt sondern auch als "persönliche Schuld", als Versagen im Umgang mit dem Verstorbenen. Das geht einher mit Selbstvorwürfen und Wut, bis hin zu selbstverletzenden oder zerstörerischen Verhaltensweisen.

Daher ist die Aussöhnung mit dem Leid und dem Schmerz auch eine Möglichkeit sich selbst und dem Verstorbenen zu vergeben und zu verzeihen.

Diese Form der Mediation erfordert neben der zusätzlichen Fortbildung zur Stellvertretermediation auch fundierte Erfahrung in der Durchführung dieser Form der Mediation. Dass darüberhinaus umfassende und tief gehende Kenntnisse und Erfahrungen in der Mediation vorhanden sein müssen, versteht sich von selbst.
Wenn Sie für sich oder jemanden aus dem Freundeskreis, der Verwandtschaft oder aus dem Arbeitszusammenhang mehr zur
TrauerMediation erfahren möchten, sprechen Sie mich telefonisch oder per eMail an. Gerne erkläre ich Ihnen, wie eine TrauerMediation abläuft.




Fotos: Alter Matthäus Kirchhof, Berlin, Schöneberg © by hartmanncoaching, Berlin







Wer braucht schon Supervison?

Haben Sie sich das auch schon mal gefragt?

Supervision (lateinisch: Über-Blick) dient, allgemein gesagt, dazu sich einen Überblick über sein Handeln, im beruflichen Kontext zu verschaffen.

Supervison_Kreuzung_beschnitten
Supervision ist also eine Form der Beratung von Einzelpersonen, Gruppen und Teams bei der die zu beratenden Personen und ihr Handeln (im beruflichen Zusammenhang) im Fokus stehen.
Dabei kann des sich um die Zusammenarbeit innerhalb einer Gruppe oder eines Teams oder um die Position/Rolle eines Einzelnen innerhalb einer Gruppe oder Probleme in der Zusammenarbeit von einzelnen mit anderen innerhalb einer Gruppe, eines Teams oder einer Organisation handeln.

Es kann sich aber auch um eine
"Fallsupervision" handeln. Dies ist dann gegeben, wenn z. B. Lehrer mit einem Lernenden Probleme hat, wenn eine Betreuungsperson (Erzieher/in, Sozialarbeiter/in) mit einer betreuten Person Probleme in der Betreuung hat oder wenn Mediatoren den stockenden Prozess der Mediation reflektieren wollen um die Störung zu erkennen und zu beseitigen.
Bei diesen Supervisionen kommt es darauf an, die Person des Supervisanden und dessen Handeln im Kontext des vorgetragenen Falles zu betrachten und ihm dadurch einen Über-Blick zu ermöglichen, so dass er, quasi aus der Vogelperspektive, die Gesamtsituation betrachten und analysieren kann, um so Wege zu erkunden, die ihm helfen die festgefahrene Situation bzw. den stockenden Prozess zu lockern und einer Lösung zu zu führen.
weiterlesen...
Um nun die Eingangsfrage: Wer braucht schon Supervision? zu beantworten, kann man sagen, dass jeder Person, die einen Beruf ausübt, der mit Menschen zu tun hat, eine Supervision helfen könnte, die im Berufsalltag auftretenden Schwierigkeiten besser zu bewältigen und sich immer neu, die professionelle Distanz zu erarbeiten, um frei und unvoreingenommen ihre Arbeit bewältigen zu können.

253858_web_R_K_B_by_Stephanie  Hofschlaeger_pixelio.de
Besonders in beratenden, lehrenden oder betreuenden Berufen ist eine Supervision, egal ob sie regelmäßig oder hin und wieder genutzt wird, unerlässlich, damit die in der Arbeitssituation auftretenden Probleme nicht an der Person hängen bleiben, die die Arbeit verrichtet.

Supervision hilft also den Supervisanden einerseits ihre Arbeit und ihre Rolle bzw. Verstrickung darin, genauer zu sehen und analysieren zu können, andererseits ist sie gleichzeitig eine Entlastung, da die psychischen Belastungen aus der Tätigkeit besprochen und so verflüssigt werden. D. h. was flüssig ist kann leichter abfließen.

Wer braucht denn nun Supervision?
In machen Berufen (Mediatoren, Psychotherapeuten, Erzieher, Sozialarbeiter u. ä.) oder auch in ehrenamtlichen Tätigkeiten (z. B. Sterbebegleitung, Trauerbegleitung o. ä.) ist Supervision fester Bestandteil der Arbeit und teilweise auch vorgeschrieben oder wird hin und wieder genutzt.
Schlussendlich braucht jeder der in beratenden, betreuenden, lehrenden o. ä. Berufen tätig ist, sollte sich regelmäßig oder hin und wieder eine Supervision "gönnen", denn Sie kann ihm helfen, seinen Beruf ohne allzu große psychische Belastung und damit motivierter und für das jeweilige Klientel fruchtbarer, auszuüben.

Was meinen Sie? Brauchen Sie eine Supervision? Für Fragen dazu stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Sprechen Sie mich per
eMail oder telefonisch unter +49 (0)30 78 70 41 52 | +49(0)171 8 41 80 26 an.

Weitere Informationen zu meinem Angebot in Supervision finden Sie
hier.

Fotos: Oben li © hartmanncoaching, Berlin | unten re © by_stephanie_hofschlaeger_pixelio.de






Supervision für Mediator_innen...

...ist das neue Angebot von hartmanncoaching.

Supervision_2
Nach der ZMediatAusbV der Verordnung zum Mediations Gesetz, müssen Mediator_innen, die nach dem 01.09.2017 ausgebildet werden, mehrere Einzelsupervisionen im Anschluss an, von ihnen durchgeführte oder als Co-Mediator_innen mit durchgeführte Mediationen, vornehmen. Dabei sollen die Mediator_innen Gelegenheit erhalten, über ihre Arbeit zu reflektieren.

Weitere Informationen dazu
hier.



Selbstverständlich biete ich Supervisionen (Einzel- oder Gruppensupervisionen) auch für andere Menschen in beratenden oder sozialen Berufen.
Für Informationen dazu, rufen Sie mich an unter 0171-84 18 026 oder schrieben Sie mir eine
E-Mail.






Supervison für Mediator_innen im Rahmen...

... im Rahmen des Projekts "Supervision für Mitglieder und Gäste der Regionalgruppe des BM e. V." wird nun auch von mir mitgetragen.

Ich freue mich, als langjähriges Mitglied des BM e. V. auch dieses Projekt mit gestalten zu können.

Im Rahmen dieses Projektes biete ich mehrere Termine an.

Der nächste Termin ist 03.09.2019 um 14:00 - 16:00 h.


Die Konditionen und Grundlagen zur Teilnahme an dem Supervisionsprojekt der Regionalgruppe Berlin - Brandenburg des BM e. V. können Sie
hier herunterladen.