Tag der Gewaltfreien Kommunikation

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Am 6.10.2017 wird zum 2. Mal der "Tag der Gewaltfreien Kommunikation" zum Gedenken an den Gründer der GFK, Marshall B. Rosenberg, begangen.

Dazu finden in Kooperation von hartmanncoaching und dem Verein MediationsZenrum Berlin e. V. zwei "Schnupperworkshops GFK zum Kennenlernen" statt.

Die beiden Workshops werden von Günter Hartmann und Kristina Sporr geleitet.

Workshop 1 "GFK zum Kennenlernen" wird von 10:00 h - 13:00 h
Workshop 2 "GFK zum Kennenlernen" wird von 14:00 h - 17:00 h
angeboten.

Die Workshops sind inhaltlich gleich gestaltet und geeignet, die GFK mal ganz ungezwungen kennenzulernen.

Alle weiteren Informationen dazu finden Sie in dem
Flyer zum Tag der Gewaltfreien Kommunikation.
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Am gleichen Tag, also am 06.10.2017 um 18:30 h findet der "Übungsabend GFK" statt, der sonst am 1. Dienstag im Monat angeboten wird. Da auf diesen Tag diesmal der Feiertag fällt, wurde der Übungsabend GFK verschoben.

Informationen dazu finden Sie im Flyer zum Übungsabend GFK.

Die beiden Flyer können Sie gerne via Internet oder ausgedruckt
(unverändert) weiterverbreiten.

Fragen zu den Veranstaltungen am "Tag der Gewaltfreien Kommunikation" können Sie gerne stellen unter info@hartmanncoaching.de




Ein rundum gelungener Übungsabend GFK ...

... sei das gewesen, versicherten mir die Teilnehmer_innen am letzten Übungsabend GFK (04.07.2017) in ihrem Feedback.

Ich komme nicht umhin, zu sagen, dass auch ich diesen Übungsabend als etwas ganz besonderes erlebt habe..

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Das lag einerseits daran, dass zwei der Teilnehmer_innen bereit waren, je ein Anliegen einzubringen. D. h., sie waren bereit uns eine Situation zu schildern, in der sie sich gerne anders verhalten hätten, als es ihnen gelungen war.

Andererseits lag es daran, dass zwischen den Teilnehmer_innen von Beginn an eine Atmosphäre entstanden war, die so stark von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt war, wie ich das in einer Übungsgruppe so noch nicht erlebt hatte.

Dies ermöglichte es, neben der Bearbeitung der Anliegen, auch eine Übung zu Gefühlen (Pseudogefühlen) durchzuführen, die von den Teilnehmer_innen einiges an Selbsteinschätzung und -offenbarung abverlangte.

Bei einer der Teilnehmer_innen war eine deutliche Veränderung innerhalb der 2 Stunden, die der Übungsabend GFK dauerte, in der Körperhaltung und dem Gesichtsausdruck festzustellen, der uns alle sehr überraschte.
War die Körperhaltung und die Physiognomie zu Beginn des Übungsabends noch stark abweisend und verschlossen, so so saß uns am Ende des Übungsabends ein Person gegenüber, bei der man entspannte Gesichtszüge und eine aufrechte offene Körperhaltung wahrnehmen konnte. Dazu kam, dass das Gesicht freundlich und heiter wirkte.

Ich durfte also (wieder einmal) erleben, wie die Beschäftigung mit GFK auch unmittelbar wirken kann und Veränderungen hervorbringt.

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Was wir alle von diesem Übungsabend mitgenommen haben ist die Erkenntnis, dass die Beschäftigung mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen etwas in uns zum schwingen bringt, das unsere Haltung nach außen verändert.







Und genau das ist es m. E., das Rosenberg an vielen Stellen seines Buches "Gewaltfreie Kommunikation - eine Sprache des Lebens" ausdrückt: Wenn wir von Herzen miteinander kommunizieren, dann entsteht diese empathische Brücke zwischen Menschen, die uns ein ganz besonderes Gefühle der Verbundenheit vermittelt.

Danke nochmal an alle Teilnehmer_innen dieses Übungsabends GFK für dieses besondere Geschenk.

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Der nächste "Übungsabend GFK" findet am Dienstag, dem 01.08.2017 um 18:30 h in den Räumen des MediationsZentrum Berlin e. V. statt.
Weitere Informationen dazu finden Sie hier.




Fotos in diesem Post: Cathrin Bach, Konzept und Bild, Berlin


Der Internationale Tag der Mediation am 18.06.2017...

... fand dieses Jahr im Rathaus Schöneberg statt.
Neben einem "Markt der Möglichkeiten" wurden verschiedene Workshops angeboten.Interessierte konnten sich so praxisbezogen informieren, was Mediation bieten kann.

In diesem Rahmen bot ich einen 45minütigen Workshop zur Gewaltfreien Kommunikation an.
Der Workshop war mit ca. 35 Teilnehmer_innen erstaunlich gut besucht.
Ich war überrascht von diesem Andrang und gleichzeitig natürlich auch erfreut, dass GFK so viel Interesse findet.

Leider konnte dadurch aber auch das sehr interessante Gespräch mit den Teilnehmer_innen nicht in der Tiefe und Breite geführt werden, wie es wünschenswert gewesen wäre.

Dennoch konnten einige Fragen rund um GFK geklärt werden und so, hoffe ich, die Interessent_innen für eine weitere Beschäftigung mit der GFK zu einer einfühlsameren Kommunikation zu gelangen.

Ich danke allen Teilnehmer_innen an meinem Workshop für diese anregenden 45 Minuten.


Der nächste Übungsabend GFK ...

… findet am 05.12.2017 um 18:30 h in den Räumen des MediationsZentrum Berlin e. V. statt.

Der Übungsabend ist für alle, die achtsamer mit sich und anderen Menschen umgehen möchten, offen.

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Bild*: Übung: Mit Karten die Benennung der Gefühle verbessern.

Übungsgrundlage sind eigene Kommunikationssituationen, die als verbesserungsfähig erlebt wurden und verschiedene Übungen, um das GFK-Verhalten zu verbessern.

Lassen Sie sich überraschen, wie gut Sie mit der GFK den Umgang mit anderen Menschen von unangenehmen Gefühlen entlasten können und dadurch zu einer entspannteren und stressfreieren Kommunikation gelangen können.
Kommen Sie einfach dazu.

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Übung: Wolfs- und Giraffensprache

Notiz für Ihren Kalender:
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Weitere Informationen zum "Übungsabend GFK" finden Sie
hier.




*Bild: Cathrin Bach, Konzept und Bild, Berlin, 2017

Online-Seminare zu Kommunikation ...

.. finden Sie demnächst auf der Plattform edudip unter folgendem Link: https://www.edudip.com/academy/hartmanncoaching

Ich würde mich freuen auch Sie dort begrüßen zu können.

Empathie ...

… ist die Grundlage guter zwischenmenschlicher Kommunikation.

Wo die Empathie nicht vorhanden ist, kann kein Verständnis/Verstehen entstehen.
Weder für mich selbst, noch für andere.

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In Konflikten/Streitigkeiten ist Empathie zwischen den Konflikt-/Streitparteien kaum vorhanden.
Das Verständnis für das Gegenüber tendiert gegen Null und kann meist auch nicht aufgebaut werden.
Zu sehr ist man selbst betroffen, zu sehr ist man darauf aus, "Recht zu haben" oder "zu gewinnen".




Da stört Verständnis nur, da ist Empathie unerwünscht.

Damit aber ist der Eskalation eines Konfliktes Tür und Tor geöffnet.

Denn wo Verständnis nicht vorhanden ist, kann Verstehen nicht Raum greifen und das Gegenüber wird zum "Feind".

Oft wird man sich in einem Konflikt/Streit auch selbst zum Feind: Die Empathie für sich selbst geht verloren.

Denn Empathie ist grundsätzlich auch der Zugang zu den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen.

Wenn ich selbst nicht weiß, was mich bewegt, dann kann ich auch meine Bedürfnisse nicht klar zum Ausdruck bringen und muss vielleicht deshalb streiten.
Denn der/die Andere muss ja eigentlich wissen, was ich brauche, weiß er/sie das nicht, dann …

Jeder Mensch ist empathiefähig*. Nach Rosenberg** entspricht das der Natur des Menschen. Seiner Meinung nach haben wir allerdings im Laufe unserer Geschichte unsere Einfühlsamkeit "verlernt".

Empathiefähigkeit kann gestärkt werden.

Das gelingt zunächst mal am besten, wenn wir bei uns selbst beginnen, denn je mehr wir uns in uns selbst einfühlen können, je eher können wir uns auch in andere hinein fühlen.

Wie kann man Selbstempathie stärken?

Nehmen wir als Beispiel folgende Situation an:

Sie warten auf die U-Bahn. Die Anzeige informiert Sie darüber, dass der nächste Zug in ca. 5 Min. einfahren wird.
Vielleicht stehe Sie zunächst einfach so rum um blicken um sich. Sie bewegen sich von einem Fuß auf den anderen. Sie schauen in die Richtung aus der die Bahn kommen müsste. Ihr Blick streift die Anzeige, die noch immer 5 Min. anzeigt. "Das dauert aber lange., schießt es Ihnen durch den Kopf. Und sie verlagern wieder das Gewicht von einem Fuß auf den anderen, gehen zwei drei Schritte den Bahnsteig entlang, bleiben stehen und schauen sich um.
Sie werden langsam unruhig, nervös, zappelig etc. "Auf die Verkehrsbetriebe ist auch nie Verlass.", denken Sie.
Jetzt kommt noch etwas Wut zur Unruhe. Der Blick auf die Anzeige, die nun bei 4 Min. steht bestätigt Sie in der Annahme, dass die Verkehrsbetriebe "es einfach nicht können".
Immer muss man warten. Nie kommt die Bahn pünktlich. Viel zu wenig Züge. Viel zu wenig Personal. Und dazu ist der Bahnsteig noch verdreckt.

Sie "fühlen" sich immer unruhiger und nervöser.

Aber, Sie haben ja für Ihre Unruhe einen Schuldigen ausgemacht (die Verkehrsbetriebe) und Sie reagieren wütend auf diesen Verursacher Ihrer Ungeduld.
Wenn Sie ihm jetzt gegenüberstünden, würden Sie ihm ordentlich die Meinung sagen.
Mit anderen Worten: Sie würden streiten.

Wäre dieser Streit jedoch notwendig oder gar sinnvoll?

Ist Ihnen diese oder eine ähnliche Situation vertraut?

Eine Übung dazu, die Sie überall und zu jeder Zeit durchführen können:

Sie spüren, dass z. B beim Warten (auf die U-Bahn, auf eine Verabredung, auf den Kellner etc.) Ungeduld/Unruhe in Ihnen entsteht und sich ausbreitet. Es ist ist ein direktes körperliche Gefühl (kribbeln im Bauch, Reaktionen der Extremitäten etc.)
Bevor Sie der Ungeduld/Unruhe Raum geben, atmen Sie zunächst bewusst und ruhig durch die Nase ein und durch den Mund aus. Konzentrieren Sie sich 10 Atemzüge lang nur auf das Ein und Ausatmen. Wenn Sie in einer Situation sind, in der es möglich ist, schließen Sie ruhig auch die Augen dabei.
Jetzt können Sie sich auf die wachsende Ungeduld einlassen und zu "erfühlen" versuchen, was diese Ungeduld ausmacht.

- Ist es tatsächlich das Warten auf die U-Bahn (den Kellner etc.)?
- Macht Sie warten häufig nervös und unruhig?
- Wie fühlen Sie sich gerade in dieser Wartesituation? (Denn warten ist nicht gleich warten! Jede Situation ist anders.)
- Was ist das Besondere an dieser Warteposition?

Spüren Sie Ihrem Gefühl nach und versuchen Sie es zu benennen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie es so genau wie möglich bezeichnen und versuchen Sie noch zwei drei andere Bezeichnungen für das Gefühl zu finden. Welche passt am besten?

Vielleicht entdecken Sie mit dieser Übung, dass das Warten auf irgendetwas nicht das Problem Ihrer Unruhe ist, sondern dass eine Wartesituation ein Gefühl in Ihnen erweckt, das Ihnen unangenehm ist (Sie fühlen sich vielleicht ängstlich, einsam, unsicher etc.).

Mit diesem "gesicherten" Wissen über die wahre Ursache Ihrer Unruhe können Sie nun ergründen, was Sie bräuchten, um mit diesem Gefühl in dieser Situation besser umgehen zu können.

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Denn unsere Gefühle zeigen uns den Weg zu
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unseren Bedürfnissen und helfen uns zu erkennen,
was wir brauchen, damit es uns gut geht.
Selbstempathie ist also der Weg zu unseren Gefühlen und führt uns zur Klärung unserer Bedürfnisse.









Versuchen Sie es. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg dabei.









*Psychopathologische Störungen verhindern u. U. die Empathiefähigkeit.
** s. dazu: Marshall B. Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation, Junfermann Verlag, 2004

Marshall B. Rosenberg, der Begründer ...

… der "Gewaltfreien Kommunikation", ist am 07.02,2015 in Alter von 80 Jahren in Albuquerque, USA verstorben.
Unbekannt

Die Gewaltfreie Kommunikation oder wie Rosenberg es auch nannte, die "einfühlsame Kommunikation" hat auch meine Arbeit im Coaching und in der Mediation stark beeinflusst.

Die GFK ist ein wichtiger Schlüssel, zum Aufbau emphatischer Beziehungen sowohl in der Mediation als auch in Beratungen und im Coaching.

Rosenbergs Lebenswerk wird in meiner Arbeit und in meinem privaten Kommunikationsverhalten einen dauerhaften und wichtigen Platz einnehmen.

Marshall B. Rosenberg 2003, © Andi Schmidbauer


Neuer Workshoptermin: Gewaltfreie Kommunikation - im Beruf und privat...

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