Wichtige Änderungen bei der SCC-Zertifizierung/3 ... Teil 3

Seit 01.06.2011 sind verschiedene Änderungen im Zertifizierungssystem nach SCC (Version 2011) in Kraft getreten. In der Übergangsfrist bis zum 31.12.2011 kann kann bei einer Zertifizierung wahlweise nach der Version 2006 oder nach der Version 2011 verfahren werden.

Ab 01.01.2012 gelten nur noch die neuen Bedingungen!

Operativ tätige Mitarbeiter Dok. 018 und operativ tätige Führungskräfte Dok. 017 müssen in der Prüfung jeweils Fragen aus insgesamt 14 Fachgebieten beantworten können.
Sie können die Prüfung bei Nachweis eine abgeschlossenen Berufsausbildung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder bei einer (nachgewiesenen) gleichwertigen oder höheren Ausbildung kann die Prüfung direkt abgelegt werden.

"Werden Nachweise für Berufsausbildungen im Ausland vorgelegt, liegt es in der Nachweispflicht des Kandidaten, Inhalte und Dauer der Berufsausbildung unter besonderer Beachtung des Arbeits- und Umweltschutzes zu belegen. Die akkreditierte Personalzertifizierungsstelle prüft die vorgelegten Nachweise und entscheidet, ob diese Eingangsvoraussetzung erfüllt ist." (Aus: Normatives Dokument/Personalzertifizierung: Operativ tätiges Personal im SGU-Bereich, Punkt 5.2.1, S. 16).

Das bedeutet, dass
spätestens mit der Anmeldung zu einer Prüfung die genannten Nachweise vorliegen müssen.
Kurzfristig notwendige Prüfungen werden so kaum noch möglich sein.

Je nach Art und Umfang des Nachweises wird die Zertifizierungsstelle einen Zeitraum von mehreren Tagen dazu benötigen. Das ist m. E. praxisfern und erfordert einen relativ hohen Zeitaufwand von allen Beteiligten.

Ich kann nur allen Unternehmen, die SCC-Zertifizierungen Ihrer Mitarbeiter benötigen, dazu raten die entsprechenden Unterlagen bereits bei der Einstellung von den neuen Mitarbeitern abzufordern, so dass diese bei Bedarf zur Verfügung stehen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Vergleichbarkeit ersichtlich ist (s. Auszug oben). Das bedeutet, dass die Nachweise zumindest in deutscher Sprache kommentiert werden.

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Teil 4 folgt in Kürze

Wichtige Änderungen bei der SCC-Zertifizierung/2 ... (Teil 2)

... für Unternehmen (SGU-Managementsystem) sowie für operative Führungskräfte Dok. 017 und operative Mitarbeiter Dok. 018 beschlossen.

Seit 01.06.2011 sind verschiedene Änderungen im Zertifizierungssystem nach SCC (Version 2011) in Kraft getreten. In der Übergangsfrist bis zum 31.12.2011 kann kann bei einer Zertifizierung wahlweise nach der Version 2006 oder nach der Version 2011 verfahren werden.

Ab 01.01.2012 gelten nur noch die neuen Bedingungen!

Neu eingeführt wurde der bei Scope I (Kontraktoren/produzierendes Gewerbe) SCCp für die "Uneingeschränkte Zertifizierung Petrochemie"

Unternehmen, die entweder als Kontraktoren oder im produzierenden Gewerbe im Industriebereich "Petrochemie" tätig werden oder sind, müssen das SCCp Zertifikat erwerben.
Bei diesem Zertifikat müssen neben den Fragen für die SCC**-Zertifizierung aus der Checkliste zusätzliche Fragen, die spezifisch für die Petrochemie sind, beantwortet werden. Insgesamt sind dies dann 44 Pflichtfragen (nach Dokument 003 | Version 2011).

Insbesondere
bei der Personalzertifizierung für operative Mitarbeiter Dok. 018 bzw. operative Führungskräfte Dok. 017 haben sich gravierende Veränderungen ergeben.

Künftig dürfen Prüfungen nach Dok. 017 bzw. Dok. 018 nur noch von, bei der DAkkS akkreditierten, Personalzertifizierern bzw. bei, von der DAkkS bestätigten, Unfallversicherungsträgern (UVT) abgelegt werden.

Die Änderungen im Einzelnen:

2. Schulung und Prüfung der operativen führungskräfte Dok. 017

Für die Zulassung zur Prüfung muss der Kandidat den Nachweis über eine abgeschlossene Berufsausbildung gem. Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. einer gleichwertigen oder höherwertigen Ausbildung vorlegen.

Bei fehlendem Nachweis muss eine
mindestens 24 Unterrichtsstunden umfassende dreitägige Schulung absolviert werden.
Über die Zulassung entscheidet der akkreditierte Personalzertifizierer bzw. der bestätigte UVT.

Die
Prüfung umfasst 70 Fragen (bisher 25), die sich an vorgegebenen Lernzielen orientieren, sie dauert 105 Minuten (bisher 45). Es müssen 70% (wie bisher), also 49 Fragen (bisher 18), richtig beantwortet werden.
Hilfsmittel sind (wie bisher auch) nicht zugelassen.

Die Prüfung kann bei Nichtbestehen (wie bisher) beliebig oft wiederholt werden. Bei jeder Wiederholung wird die Prüfungsgebühr erneut fällig.

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Teil 3 folgt in Kürze.

Wichtige Änderungen bei der SCC-Zertifizierung/1 ... (Teil 1)

... für Unternehmen (SGU-Managementsystem) sowie für operative Führungskräfte Dok. 017 und operative Mitarbeiter Dok. 018 beschlossen.

Seit 01.06.2011 sind verschiedene Änderungen im Zertifizierungssystem nach SCC (Version 2011) in Kraft getreten. In der Übergangsfrist bis zum 31.12.2011 kann kann bei einer Zertifizierung wahlweise nach der Version 2006 oder nach der Version 2011 verfahren werden.

Ab 01.01.2012 gelten nur noch die neuen Bedingungen!

Neu eingeführt wurde der bei Scope I (Kontraktoren/produzierendes Gewerbe) SCCp für die "Uneingeschränkte Zertifizierung Petrochemie"

Unternehmen, die entweder als Kontraktoren oder im produzierenden Gewerbe im Industriebereich "Petrochemie" tätig werden oder sind, müssen das SCCp Zertifikat erwerben.
Bei diesem Zertifikat müssen neben den Fragen für die SCC**-Zertifizierung aus der Checkliste zusätzliche Fragen, die spezifisch für die Petrochemie sind, beantwortet werden. Insgesamt sind dies dann 44 Pflichtfragen (nach Dokument 003 | Version 2011).

Insbesondere
bei der Personalzertifizierung für operative Mitarbeiter Dok. 018 bzw. operative Führungskräfte Dok. 017 haben sich gravierende Veränderungen ergeben.

Künftig dürfen Prüfungen nach Dok. 017 bzw. Dok. 018 nur noch von, bei der DAkkS akkreditierten, Personalzertifizierern bzw. bei, von der DAkkS bestätigten, Unfallversicherungsträgern (UVT) abgelegt werden.

Die Änderungen im Einzelnen:

1. Schulung und Prüfung der operativ tätigen Mitarbeiter Dok. 018

Für die Zulassung zur Prüfung muss der Kandidat den Nachweis über eine abgeschlossene Berufsausbildung gem. Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. einer gleichwertigen oder höherwertigen Ausbildung vorlegen.

Bei fehlendem Nachweis muss eine
mindestens 24 Unterrichtsstunden umfassende dreitägige Schulung absolviert werden.
Über die Zulassung entscheidet der akkreditierte Personalzertifizierer bzw. der bestätigte UVT.

Die
Prüfung umfasst 40 Fragen (bisher 25), die sich an vorgegebenen Lernzielen orientieren, sie dauert 60 Minuten (bisher 45). Es müssen 70% (wie bisher), also 28 Fragen (bisher 18), richtig beantwortet werden.
Hilfsmittel sind (wie bisher auch) nicht zugelassen.

Die Prüfung kann bei Nichtbestehen (wie bisher) beliebig oft wiederholt werden. Bei jeder Wiederholung wird die Prüfungsgebühr erneut fällig.

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Teil 2 folgt in Kürze.


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denn Sie können die SCC-Zertifizierung bereits nachweisen, während Ihre Konkurrenten diese erst noch erwerben müssen.